Die 7 Sünden: Thriller


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Die 7 SündenJunie Moon ist eine faszinierende Frau. Sie ist auf eine geheimnisvolle Art und Weise schön, vor allem deshalb, weil ihr Gesicht so unschuldig wirkt. Dabei ist Junie Moon Prostituierte, und gerade hat sie den Mord an Michael Campion gestanden. Campion ist jung, reich, berühmt – und hat seit Geburt einen Herzfehler, der sei Leben ohnehin zu einem Leben auf Abruf macht. Nun scheint dieses Leben tatsächlich zuende zu sein: Herzstillstand beim Versuch, in den Armen der Prostituierten seine Unschuld zu verlieren. Das jedenfalls behauptet Junie Moon – am Anfang. Denn nach den ersten Verhören widerruft sie ihr Geständnis. Und dummerweise haben Lindsay Boxer und ihr Kollege Inspector Conklin vom San Francisco Police D

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3 Responses to Die 7 Sünden: Thriller

  1. Patricia Twellmann "literatopia.de"
    9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    gewohnt gut, 11. September 2009
    Rezension bezieht sich auf: Die 7 Sünden: Thriller (Gebundene Ausgabe)

    In gewohnt kurzen Sätzen und Kapiteln ist man von Anfang an mitten in der Geschichte. Patterson erzählt schnörkellos und ohne unnötige Beschreibungen, er kommt direkt auf den Punkt und in seinem Stil befindet sich nichts Überflüssiges. Im nunmehr siebten Fall des Women’s Murder Club müssen sich Lindsay, Yuki, Cindy und Claire zum einem mit furchtbaren Wohnungsbränden, bei denen jedes Mal ein Ehepaar qualvoll stirbt, und zum anderen mit dem Verschwinden von Michael Campion auseinandersetzen. In gewohnter Manier treffen sie sich regelmäßig und tauschen ihre Ergebnisse aus. Dabei wird natürlich auch so mancher Margarita gestemmt und es wird auch nicht nur über die Arbeit geredet.

    Lindsay lebt nun mit Joe zusammen, Claire ist hochschwanger und Yuki trifft einen Journalisten, der ein Buch über ihren Fall mit Michael Campion schreiben will. Allerdings wird aus dem anfangs netten Traumprinz schon bald der pure Alptraum. Nur Cindy bleibt diesmal ein bisschen im Hintergrund, in ihrem Privatleben gibt es nichts Neues.

    Die Geschichte ist spannend und durch die Knappheit und Schnörkellosigkeit fliegen die Seiten nur so dahin. Das meiste wird in der Ich Perspektive von Lindsay Boxer erzählt, aber es gibt auch immer wieder Kapitel, die von den anderen drei Ladys erzählt werden, allerdings in der gewohnten dritten Form. Und auch die beiden Brandstifter, Hawk und Pidge kommen in einigen Kapiteln zu Wort, selbst die Empfindungen ihrer Opfer schildert Patterson. Die Aufklärung der Fälle ist schlüssig und nachvollziehbar. Obwohl Patterson ansonsten Unnützes vermeidet lässt er seine Ermittler doch durch nicht zusammenhängende, aber ähnliche Fälle manchmal in die Irre laufen. Das Ende allerdings ist haarsträubend und erinnert an einen Actionfilm, in dem nochmal möglichst viel in die Luft fliegen muss. Auch Yuki, die unter dem Alptraumjournalisten leidet, begeht einen eklatanten Fehler, der überhaupt nicht zu ihrem ansonsten messerscharfen Verstand passt.

    Ein großer Teil des Buches spielt im Gerichtssaal, Yuki hat den Fall Junie Moon übernommen, die erst gesteht, mit Michael Campions Tod in Verbindung zu stehen, dann aber alles widerruft. Trotzdem will die Staatsanwaltschaft Junie Moon verklagen, ohne allerdings eine Leiche zu finden. Dafür findet Junie aber eine Spitzenanwältin. Trotz beider ausführlicher Eröffnungs- und Schlussplädoyers wird es durch Pattersons bestechenden Erzählstil nicht langweilig.

    So schön die Schnörkellosigkeit aber auch bei den Ermittlungen und Gerichtsszenen ist, so vermisst man doch so einiges bei den Personen. Hier hätte Patterson durchaus etwas ausführlicher werden können. Die Frauen sind dem Leser mittlerweile ans Herz gewachsen, und mit jedem Buch wächst die Neugier über ihr Privatleben. Es wird zwar schon einiges über ihre Gefühle und Gedanken erzählt, aber ein paar zwischenmenschliche Episoden hätten zur Auflockerung beigetragen. Serienleser mögen ihre Protagonisten, sie werden Freunde, die man sich zu einem gemütlichen Plausch auf das heimische Sofa einlädt.

    Zum Schluß gelingt es Patterson sehr überzeugend, den Leser noch einmal zu überraschen. Mit einer nicht vorhersehbaren Wendung gerät man ins Staunen und wundert sich, wieso man das vorher nicht schon geahnt hat.

    Auch wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, so kann man diesem Buch sehr gut folgen. Relevantes wird kurz erzählt, Vorkenntnisse sind nicht vonnöten, den Lesespaß trübt es nicht.

    Stilvoll ist auch wieder das Cover, die hervorgehobene Zahl und der ansonsten recht leere, aber edle schwarze Schutzumschlag. Die Gestaltung ist wie die Geschichte ‘ schnörkellos, aber aussagekräftig. Besonders prägnant ist auch die Tatsache, dass die Reihenfolge dieser Serie schon im Titel erkennbar ist ‘ sehr lobenswert.

    Auch im siebten Fall verliert Patterson nichts von seiner Erzählkunst. Oder liegt es vielleicht auch an der neuen Co-Autorin, Maxine Paetro, dass die Ideen nicht ausgehen und wir uns hoffentlich noch auf viele Fälle mit dem Women’s Murder Club freuen können? Die Fälle sind schlüssig und spannend, wenn die Auflösung auch etwas haarsträubend ist. Und die vier Ladys sind gewohnt liebenswert, humorvoll, sarkastisch und in ihre Fälle verbissen.

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  2. Lesezeichen "S.D."
    11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Kurzweilig, spannend, unterhaltsam…, 5. August 2009
    Von 
    Rezension bezieht sich auf: Die 7 Sünden: Thriller (Gebundene Ausgabe)

    …kurzum ein richtig guter Thriller erwartet den Leser mit dem 7. Fall des Women’s Murder Club und der Hauptprotagonistin Detective Lindsay Boxer. Allerdings – und das ist mittlerweile auffällig – ist nun sogar bei dieser Romanserie nur noch ein Teil James Patterson drin, den bei “Die 7 Sünden” wird mit Maxine Paetro eine Co-Autorin aufgeführt. Es scheint, als schreibe Patterson nur noch Grundideen und Konzepte und liesse den Rest dann von Co-Autoren vervollständigen. Nun gut – so lange es so gut funktioniert wie in diesem Fall, soll es uns als Leser “wurschd” sein.

    Worum gehts in “Die 7 Sünden”? Gleich zwei Fälle beschäftigen Lindsay Boxer.
    Zum einen geht es um eine Serie von Raubmorden, bei denen die Opfer (jeweils gut situierte Ehepaare) in ihrem eigenen Haus verbrannt sind. Patterson beschreibt diesen Fall sowohl aus Sicht von Detective Boxer wie auch in Ausschnitten aus dem Blickwinkel der beiden Täter, die mit einer Dreistigkeit und einer Arroganz vorgehen, die an die beiden Studenten in Hitchcocks “Cocktail für eine Leiche” erinnert.
    Zum zweiten wird Boxer mit dem Fall des vermissten Gouverneurs-Sohn Michael Campion konfrontiert. Aufgrund eines anonymen Anrufs stossen die Ermittler auf die junge und kindlich-naiv wirkende Prostituierte Junie Moon, bei der Campion kurz vor seinem Verschwinden gesehen wurde. Als Junie Mooon im Verhör überraschend ein Geständnis ablegt, scheint der Fall eindeutig. Doch Moon widerruft ihr Geständnis und so wird die Gerichtsverhandlung, in der Boxers Freundin Yuki Castellano die Staatsanwaltschaft vertritt, zu einem Indizienprozess, der Yukis Karriere und unerwartet indirekt sogar ihr Leben gefährden könnte.
    Während die Auflösung des ersten Falles in einem furiosen Showdown erfolgt, ist das Ende des zweiten Falles eher überraschend und vom Leser unerwartet, dafür aber umso faszinierender.

    Neben den beiden Haupthandlungssträngen erwarten den Leser auch wieder sehr viel Nebenhandlung rund um die vier Protagonistinnen des Women’s Murder Club. Lindsay Boxer steht zwischen zwei Männern, für die sie beide viel empfindet. Yuki Costellano wird mit einem gefährlichen Verehrer konfrontiert und die Pathologin Claire Washburn ist hochschwanger. Lediglich die Reporterin Cindy Thomas bleibt dieses mal ziemlich aussen vor.

    Insgesamt ist es der Mix, der die Pattersons gesamte Thrillerreihe um den Women’s Murder Club und hier aber vor allem den 7. Band auszeichnet. Die Kapitel sind Patterson-typisch kurz gehalten und gehen in der Regel nicht über drei Seiten. Die Handlung ist klar strukturiert und seine Sprache einfach und klar. Etwas irritierend war für mich lediglich, dass er kurz vor Schluß plötzlich Passagen aus Yuki Castellanos Sicht eingeflochten hat, die zwar inhaltlich schlüssig, aber sonst eher unpassend waren. Nichts desto trotz ist “Die 7 Sünden” ein lesenswerter Thriller, der auch ohne die sechs Vorgänger gelesen zu haben beste Schmökerqualität darstellt.

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  3. Sebastian Klein "Basti"
    6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Clevere Frauen ermitteln, 8. Juli 2009

    Der Women’s Murder Club ist mittlerweile schon Kult: Lindsay Boxer und ihre drei Freundinnen, die zusammen jeden Fall knacken. Die Fälle in “Die 7 Sünden” sind eine echt harte Nuss. Zum einen ist ein Politikersohn verschwunden. Zum anderen zündet irgendwer Villen mitsamt ihren Bewohnern an. Lindsay vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fällen und lässt nicht locker, bis die Geschichte am Ende eine überraschende Wende nimmt. Julia Fischer, die schon einige andere Teile der Reihe gesprochen hat, ist auch diesmal wieder ein wahrer Genuss. Ihre spannende Interpretation hat mich bis zum Schluss in Atem gehalten. Mein Fazit: Ein Muss für alle Lindsay Boxer-Fans, aber auch für “Patterson-Einsteiger” geeignet.

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