Kinder fordern uns heraus: Wie erziehen wir sie zeitgemäß?


Panikattacken und allgemeine Angststörungen schnell stoppen!
Wie erziehen wir sie zeitgemäß?. Vorw. v. Jan-Uwe Rogge
Erscheinungsjahr: 2008
15. Aufl.
Gewicht: 478 gr / Abmessungen: 206 mm x 126 mm x 26 mm
Von Dreikurs, Rudolf; Soltz, VickiKinder fordern uns heraus ist ein kompetenter Ratgeber bei ganz konkreten Alltagsproblemen. Anhand von 34 Erziehungsprinzipien werden genervte Eltern und entnervte Lehrer dazu ermutigt, weniger direkten Einfluss auf Kinder und Jugendliche zu nehmen und ihnen mehr Autonomie zuzubilligen. Dem Buch liegen die Auffassungen von Alfred Adler zugrunde, wonach Kinder die Konsequenzen ihres Handelns selbst spüren müssen - je älter sie werden, desto direkter. Im Grunde ganz einfach - könnte man denken.Inhaltsverzeichnis:
Vorwort von Jan-Uwe Rogge
Vorw

Amazon Preis: EUR 14,95

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3 Responses to Kinder fordern uns heraus: Wie erziehen wir sie zeitgemäß?

  1. KleinerEngel777
    136 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Meine Nr. 1 unter den Elternratgebern, 19. Juni 2007
    Von 

    Auch wenn dieses Buch bereits 1964 herausgegeben wurde, ist der Inhalt heute aktueller denn je. Nicht ohne Grund wurde der Ratgeber in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt neu aufgelegt. Das einzige Manko in der Ausgabe, die ich gelesen habe (gelber Einband), ist der etwas verstaubte Sprachstil. Gelegentlich klingen Formulierungen etwas hölzern, jedoch werden diese durch den Inhalt wieder wettgemacht. Vielleicht wurden die neueren Auflagen ja etwas überarbeitet.

    Die einzelnen Lehren, die das Buch aber vermittelt, sind echt klasse. Auch sind die jeweiligen Erziehungsratschläge so ausführlich beschrieben und psychologisch durchdacht, dass ich ein Aha-Erlebnis nach dem anderen hatte.

    Die wichtigsten und wertvollsten Kapitel in dem Buch sind folgende:

    + Das Kind ermutigen (Wir können nur auf Stärke, niemals auf Schwäche aufbauen.)

    + Bestrafung und Belohnung vermeiden (Ständige Honorierung von gutem Verhalten kann genauso schädlich sein, wie zu viel negative Aufmerksamkeit.)

    + Natürliche und logische Folgen anwenden (Kinder lernen aus den Folgen, hierzu gibt es ein Nachfolgerbuch. Wenn ich abends die Brotdose nicht ausräume, bekomme ich mein Pausenbrot am nächsten Tag in Stullenpapier, die Pausenbrote könnten dann aber zwischen den Büchern zerquetschen.)

    + Sich nicht auf Machtkämpfe einlassen (Ein Elternteil, das seinem Kind ständig die Stirn bietet, fordert es zu Machtkämpfen heraus. Das Kind fordert dann auch andere Kinder oder Erwachsene heraus, schließlich hat es das von Mama oder Papa so gelernt.)

    + Auf das Kind hören (Hören Sie nur, was Ihr Kind sagt oder hören Sie ZU?)

    + Kein Aufhebens von schlechten Angewohnheiten machen (Es fällt schwer, Fehler abzustellen, die immer wieder hervorgehoben werden. Und wenn sich Erwachsene damit beschäftigen, sind sie zumindest wichtig, wenn auch schlecht.)

    Auch wenn ich einigen Prinzipien anfangs nicht zustimmen konnte oder die Überschrift mit einem Stirnrunzeln las, waren die Fallbeispiele so detailliert und die psychologischen Hintergründe so einleuchtend beschrieben, dass ich am Ende des Kapitels meistens begeistert war.

    Dieses Buch schickte mir der Himmel, sehr zu empfehlen!

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  2. 77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Hätte ich das Buch nur schon früher gehabt!, 16. September 2006

    Für alle, die sich mit Kindern in der Trotzphase herumschlagen müssen, ist dieses Buch sehre empfehlenswert. Hätte ich es nur schon früher gehabt, wäre ich nicht in so viele Erziehungsfallen getappt und unser Familienleben wäre merklich ruhiger verlaufen. Das Buch ist sicherlich keine Erziehungsbibel. Sowas gibt es gar nicht und sollte es auch nicht geben, weil jedes Kind ein Individuum mit individuellen Bedürfnissen ist. Aber als Ratgeber für verzweifelte Eltern, die es satt haben, sich mit Wutanfällen und Trotzattacken herumzuplagen und sich keinen Rat zu wissen ist es eine wundervolle Quelle der Anregungen. Seit ich meinen Erziehungsstil geändert habe, ist mein Sohn wesentlich ruhiger geworden und unser Familienleben harmonischer.

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  3. Michael "Micha"
    18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Wer es versteht, wird davon profitieren, 11. Januar 2010
    Rezension bezieht sich auf: Kinder fordern uns heraus: Wie erziehen wir sie zeitgemäß? (Broschiert)

    Ich war zunächst sehr verunsichert, angesichts der vielen negativen Rezensionen hier. Nun habe ich es mir doch bestellt und in 2 Tagen komplett durchgelesen. Durcharbeiten werde ich sicher auch noch.

    Viele der negativen Bewerter haben m.E. das Buch entweder nur überflogen oder es nicht richtig verstanden.

    Der Autor schilder Kinder nicht als manipulierende Wesen, sondern beschreibt lediglich immer nur deren Verhaltensweisen, derer Kinder sich nicht bewußt sind!

    Er hat großen Respekt vor Kindern und gibt dies den Eltern auch weiter UND er ist GEGEN Strafen und Belohnungen und Schlagen favorisiert er sicher überhaupt nicht, wie mache hier schreiben. Das ist völliger Blödsinn.

    Er öffnet den Eltern, die sich darauf einlassen die Augen für ihre Kinder. Man erkennt, dass Kinder mit ihrem den Eltern oft bösartig oder verletzend erscheinenden Verhalten nur unbewußte Ziele verfolgen, weil sie nicht wissen, wie sie ihren Platz in der Familie finden sollen.

    Durch diese irreführenden Ziele geraten Kinder und Eltern in Machtkämpfe aus Strafen und Belohnungen. Strafen, wie ich sie auch immer als sinnvoll sah, bringen nichts, sondern zeigen einem nur die eigene Machtlosigkeit auf. Weil man die Kinder unterschätzt, merkt man dann auch nicht, dass man sie durch eine Strafe zum Sieger kührt und es geht immer weiter.

    Nun habe ich endlich verstanden, WARUM sich Kinder oft so negativ verhalten. Sie sind nicht böse, sondern hilflos. Sie suchen einen Platz in der Familie und Anerkennung. Finden sie den nicht, versuchen sie es mit allen Mitteln und Eltern wie Kinder merken nicht, wie falsch sie dann damit unterwegs sind. Kinder können das nicht durchbrechen, wie Erwachsene schon.

    Hat man das erkannt, fällt es leicht, dass Verhalten der Kinder zu deuten und zu sehen, was sie wirklich wollen. So kann man sie in die richtige Richtung lenken, einen Platz zu finden, ganz ohne Machtkämpfe uns Strafen.

    Gerade in der heutigen Zeit, wo Super Nannys im Fernsehen den Eltern ihre Hilflosigkeit attestieren, ist dieses Buch immer noch aktuell.

    Die Würde der Kinder wird hier in keinster Weise angetastet. Jeder der etwas anderes behauptet, kann das Buch nicht verstanden haben. Ich habe viele Ratgeber gelesen und die meisten versäumen den Eltern klar zu machen, WIE ein Kind “funktioniert” (man bemerke, dass ich “funktioniert” in Anführugszeichen gesetzt habe). Für alles Mögliche lesen die Menschen Anleitungen aber für Kinder zu erziehen, meinen Sie, braucht man keine. Dabei ist es, wie ich jetzt immer mehr erkenne, ein sehr komplexes Thema, wo das “Bauchgefühl” nicht immer ausreicht und man Unterstützung braucht.

    Ich werden diesen “Ratgeber” auf jeden Fall anwenden und die Tips befolgen und bin überzeugt, dass er eine Bereicherung für meine Familien und das Zusammenleben sein wird.

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