Die Glücksformel. Oder Wie die guten Gefühle entstehen


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Glück entsteht im Kopf. Aber was da genau passiert, dem ist die Hirnforschung erst seit einiger Zeit genauer auf der Spur. Stefan Klein präsentiert in Die Glücksformel alle neuen und interessanten Forschungsergebnisse zum Thema Gefühle, Zufriedenheit, Leidenschaft und Lust. Schon mit den Tagebüchern der Schöpfung hat der junge Journalist bewiesen, dass er auch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sehr anschaulich und noch dazu mit Witz und Charme darstellen kann. Aber mit seinem neuen Buch will er mehr: Den Lesern sollen die Erkenntnisse aus den Labors auch für ihr tagtägliches Gefühlsleben nützen. Wenn es um das Glück geht, meinte Voltaire, benehmen sich die Menschen wie Betrunkene, die nach ihrem Haus suchen: "Sie könne

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3 Responses to Die Glücksformel. Oder Wie die guten Gefühle entstehen

  1. 62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Exzellent!, 26. August 2002
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Die Glücksformel. Oder Wie die guten Gefühle entstehen (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur, dass dieses Buch aus wissenschaftlicher Sicht gut erklärt und faszinierend ist, man fühlt sich während und nach der Lektüre schon sofort besser. Die Einsicht dass Glück machbar ist und man nicht unbedingt ein Spielball des Schicksals ist, macht einfach Hoffnung und befreit.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Und was mir persönlich sehr gefallen hat, ist, dass dies kein weiteres der eher esoterischen Denk-positiv-und-dir-gelingt-alles Bücher ist, sondern eine rationale Erklärung des Phänomens Glück. Naturlich spielt auch das Irrationale eine Rolle im Leben, aber durch dieses Buch erkennt der Leser dass er selber wesentlich mehr auf seine Stimmungen Einfluss haben kann als man das meistens realisiert!

    Und diese Erkenntnis verdrängt die Hilflosigkeit die man manchmal spürt und gibt neuen Mut :o )

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  2. Karl-Heinz Heidtmann "khh"
    26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Wie die guten Gefühle entstehen, 27. Oktober 2004

    St. Klein geht einen ganz anderen Weg bei der Erklärung des Terminus „Glück”: Der Untertitel des Buches „Wie die guten Gefühle entstehen” beschreibt den Inhalt dieses Buches wohl am besten. An Hand von wissenschaftlichen Untersuchungen der renommiertesten Soziologen wie Pawlow, Skinner gekoppelt mit den Ergebnissen aus der rein medizinischen Hirnforschung, zeigt St. Klein was GLÜCK ist. Er untersucht das Geheimnis des Lächelns, belegt die Intuition wissenschaftlich, erklärt warum das Gegenteil von Unglück nicht automatisch Glück bedeutet und, dass das Gehirn noch bis ins hohe Alter form und wandelbar ist. Wer außerdem noch eine medizinische Erklärung für das „Fremdgehen in Beziehungen”, Suchtverhalten, und den Beweis klar gezeigt bekommen will, das Solidarität eher glücklich macht als Geld, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Sehr interessant und wie schon der Autor verspricht – Ein Buch, das das Leben verändert.

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  3. 105 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Die Lust am Leben ist uns angeboren, 26. August 2002
    Rezension bezieht sich auf: Die Glücksformel. Oder Wie die guten Gefühle entstehen (Gebundene Ausgabe)

    Der Titel “Die Glücksformel” ist in Zeiten der hemmungslosen Vermarktung selbst letzter Dinge ein wenig verdächtig. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine grundsolide, verständliche Übersicht über all das, was bisher zum Thema Glück philosophisch geschrieben und wissenschaftlich erforscht wurde.

    Damit geht das Buch weit über das von Pease (Sie wissen schon, die mit dem Einparken) hinaus. Es ist für den wissenschaftlichen Laien verständlich geschrieben und gespickt mit viel kulturellem und evolutionärem Hintergrund. Klar, dass die Hirnforschung ein prominente Rolle spielt.

    Dabei geht es überwiegend um die Botenstoffe wie Dopamin, die uns die Wirklichkeit als wahr erscheinen lassen. Das behavioristische Reiz-Reaktions-Modell von Skinner und Kollegen erlebt seine Renaissance. Das wird nicht allen gefallen. Aus vielen Beispielen werden nachträglich Verhaltensweisen erhellend gewiss. Oder wie Frau Birkenbihl schon mal schrieb, der Homo sapiens sei wohl eher ein „Hormo sapiens”.

    Irgendwie beruhigend und versöhnlich für alle, die sich schon immer mal über menschliche (eigene) Verhaltensweisen gewundert, wenn nicht geärgert haben. Wir wissen nun: Alles Biologie!

    Natürlich (!) fehlt auch der Bezug zur neuen Fitness- und Wellness-Welle nicht. Der Mensch ist für die Bewegung gemacht, nicht so sehr für das Sofa. Aktivität macht glücklicher als Nichtstun, das haben wir doch immer schon geahnt!

    Auch für alle, die sich mit Motivation beschäftigen, kann dieses Buch durchaus ein Gewinn sein. Der Zusammenhang mit Mihaly Csikszentmihalyis Buch „Flow” ist deutlich. Und letztlich enthält das Buch, ohne je belehrend zu sein, so manchen guten Stimulus für die eigene Suche nach dem Glück. Denn der Mensch ist von der Natur darauf programmiert, das Neue zu suchen, schreibt nicht nur Stefan Klein.

    Kurzum: Für mich das interessanteste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe, daher Bestnote!

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