Mord in Thingvellir: Ein Island-Krimi

2 Responses to Mord in Thingvellir: Ein Island-Krimi

  1. 7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    3.0 von 5 Sternen
    Hart und nicht herzlich, 1. Januar 2008
    Von 
    Rezension bezieht sich auf: Mord in Thingvellir: Ein Island-Krimi (Taschenbuch)

    Die Rechtsanwältin Stella Blomquist (Autorin und Hauptfigur haben den gleichen Namen!) sammelt alle Klischees auf sich, die man sonst eher bei Männern vermutet: Schneller Sex, noch schnellere Autos und ein hohe Affinität zu amerikanischen Spirituosen. Auch Einfühlungsvermögen gehört nicht zu ihren Stärken.

    Die Geschichte handelt über den Tod eines schwangeren Mädchens muslimischen Glaubens sowie einer vergewaltigten Drogensüchtigen, deren Familienangehörige jeweils Klienten von Stella sind. Natürlich lässt es sich eine Anwältin von Welt nicht nehmen, selbst ein wenig zu ermitteln und den “Goldjungs”(der Polizei) auf die Sprünge zu helfen.

    Der Erzählstil orientiert sich sehr am Lebensrhythmus der Hauptfigur, schnell und oberflächlich. Spannung kommt selten auf, das Handlungs-Stakkato lässt wenig Raum für eigene Gedanken.

    Insgesamt ein solider Krimi, deren Hauptperson aber interessanter ist als die Handlung. Daher nur 3 Sterne.

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  2. 7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    1.0 von 5 Sternen
    Das erste und das letzte Buch von Stella Blomkvist, 7. März 2008
    Rezension bezieht sich auf: Mord in Thingvellir: Ein Island-Krimi (Taschenbuch)

    Der Stil ist oberflächlich, die Hauptperson ist oberflächlich und primitiv, zwischen den verschiedenen Personen werden zwanghaft Beziehungen hergestellt. Auch der tote Vater spielt rein, die Handlung ist langatmig. Es entsteht der Eindruck, dass in Island jeder jeden kennt, einfach Leute umgebracht werden und die Polizei keinen Durchblick hat. Auch die Hauptperson kommt offensichtlich nur nach vielen zufälligen Ereignissen, deren Bedeutungen sie oft nicht erkennt, am Ende so nebenher zur Lösung. Die droht auch noch unterzugehen, weil zwischenzeitlich das Thema zu einem anderen Mord abgeschweift ist (den noch nicht mal jemand bemerkt hat).
    Insgesamt werden eine Menge Klischees benutzt (der tote isländische Vater der Hauptperson hat seine Tochter missbraucht, der muslimische Vater geht fremd, der katholische Pfarrer schläft mit einer Frau vor dem Altar, Politiker sind alle in einem Sumpf und korrupt…) Einzig das ermordete muslimische Mädchen scheint normal gewesen zu sein.
    Das Buch macht nicht Lust auf mehr von dieser Sorte. Da null Sterne nicht gehen, eben einen Stern dafür

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