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Das Grab
CANON PowerShot 600 Ersatzakku NB-6NMelvin Dobbs hat sich für die Wissenschaftsausstellung seines letzten Schuljahrs an der Ellsworth High School einen ganz besonderen Beitrag einfallen lassen. Der von seinen Mitschülern misstrauisch beäugte Sonderling schockt sein Publikum mit einer selbst konstruierten Wiederbelebungsmaschine. Als Testobjekt dient ihm die Leiche einer kürzlich bei einem Autounfall verschiedenen Schülerin, die er eigens für das Experiment auf dem Friedhof ausgebuddelt hat und nun mittels einer Autobatterie wieder zum Leben zu erwecken versucht. Wenig überraschend schlägt der Versuch fehl, und Melvin landet für seine durchgeknallte Aktion in einer Nervenheilanstalt. Die Jahre vergehen. Vicki Cha
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Wie er leibt und lebt,
Der Außenseiter Melvin versucht am Tag des Wissenschaftsprojekt vor den Augen aller Mitschüler, Eltern und Lehrer, eine Leiche mit Hilfe einer Autobatterie wiederzubeleben. Der Versuch misslingt und Melvin landet in der Psychatrie.
Jetzt Jahre später ist er zurück, doch schrecklicher als zuvor. Denn in der Psychatrie konnte er nicht geheilt werden, im Gegenteil.
Und jetzt ist er hinter seiner ehemaligen Mitschülerin Vicki her…
Wie jedesmal bin ich fast ausgerasstet, als ich den neuen Laymon in den Händen hielt! Und natürlich hatte ich das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.
Es ist wieder ein typisches Buch von Laymon. Eine abstruse und überaus brutale Story!
Ich habe alle Bücher von ihm gelesen und finde, das hier ist mit Abstand einer seiner ekelhaftesten (natürlich im positivem Sinne) Geschichten!
Ich habe öfters überlegt, das Buch wegzulegen, weil mir leicht übel wurde (und ich halte viel aus), doch die Neugier, wies wohl weitergeht, war einfach zu groß.
Es ist in der dritten Person geschrieben und man bekommt mal Vickis Sichtweise und mal Melvins gezeigt. Es ist spannend mit anzusehen, wie Melvin darauf hinarbeitet Vicki endlich sein eigen nennen zu können und Vicki hingegen verzweifelt versucht, aus Melvins Blickfeld zu verschwinden.
Das einzige was mich gestört hat, waren die Alpträume. Die ersten Male wars zwar noch ok, aber man weiß immer, wenn sich Vicki in einem Alptraum befand und so habe ich die weiteren Male nur noch gehofft, dass der Traum schnell zuende ist. Es hätte auch völlig gerreicht, wenn ein Traum am Anfang beschrieben wird und die nächsten nichtmehr, da sie ja nicht wirklich wichtig für die Geschichte sind.
Ein interessantes und zugleich schönes Ende, welches mich ein wenig überrascht hat, aber auch sehr zu Laymons Art passt.
Mit gutem Gewissen gebe ich 5 Sterne, denn dies ist eins seiner besten Bücher!
Wer Laymon-Fan ist, oder auf sinnlose und ekelerregende Geschichten steht, der ist hier genau richtig.
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| Kommentar als LinkFür alle, die sich gerne gruseln und ein paar Stunden spannend und blutig unterhalten wollen,
Melvin war schon immer ein Außenseiter, der sich seit jeher den Spott der anderen Kinder und Jugendlichen zuzog. Auf einer Wissenschaftsausstellung in der High-School kommt es schließlich zum Eklat, als er eine tödlich verunglückte Mitschülerin ausgräbt und in der Öffentlichkeit mit einer Autobatterie zum Leben erwecken will. Melvin wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, doch seine fixe Idee, Tote zu neuem Leben zu erwecken, lässt ihn nicht mehr los. Jahre später kommt er in seine Heimatstadt Ellsworth zurück und übernimmt die Tankstelle seiner Eltern. Seine Experimente, um Tote zu erwecken, werden immer ausgefallener und bizarrer, doch er macht enorme Fortschritte. Seit ihm in der High-School Vicki einmal zur Seite gestanden und in Schutz genommen hat, ist Melvin unsterblich in die junge Frau verliebt, die nach dem Medizinstudium in Ellsworth praktizieren will. Allerdings muss sich Vicki nicht nur den hartnäckigen Avancen von Melvin erwehren, sondern sich auch den pensionierten Sheriff vom Hals halten. Für Vicki ist das der Beginn eines mörderischen Horror-Trips ‘
Der vorliegende Roman ist ein schönes Beispiel für unsinnige deutsche Titel, denn ein Grab spielt in der Geschichte kaum eine nennenswerte Rolle. Tote dafür umso mehr und für Laymon-Fans ist das Buch wieder eine kleine Offenbarung, obwohl der Text aus dem Jahr 1989 stammt. Wie so oft, spielt auch dieses Mal eine junge, erfolgreiche und hübsche Frau die Hauptrolle, die, wie bei Laymon üblich, natürlich zur Zielscheibe sämtlicher, pervers veranlagter Psychopathen aus dem näheren Umkreis wird. Wirken Schreibstil und Charakterzeichnungen des Autors auf den ersten Blick oberflächlich und klischeebehaftet, so offenbart sich bei näherer Betrachtung, die Authentizität dahinter. Laymon schreibt so, wie die Mehrheit der Menschen fühlt und denkt, er beschönigt nichts und macht gar nicht erst den Versuch den Leser mit hochgestochenen Formulierungen und komplizierten Sätzen in die Irre zu führen. Das, und natürlich die originelle Story, machen ‘Das Grab’ zu einem erneuten Page-Turner, den man gut in zwei Rutsch durchlesen kann, zumal der Satzsiegel äußerst augenfreundlich gestaltet wurde. Natürlich gibt es wieder jede Menge Gewalt, Sex und Blut, so dass jeder Horror-Fan auf seine Kosten kommt. Um allerdings weitere Aspekte der Geschichte zu beleuchten, ist es notwendig ein wenig von der Handlung vorwegzunehmen. Das Ende indes wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber wer sich noch die Spannung in ihrer Gänze bewahren will, der sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen. Denn, ob man es nun glaubt oder nicht, Melvin gelingt es tatsächlich Tote mit einem obskuren Ritual zu neuem Leben zu erwecken. Es scheint tatsächlich vom Verlag beabsichtigt zu sein, jene Romane von Laymon, in denen übernatürliche Kräfte wirken, nicht mit dem Label HEYNE HARDCORE zu versehen, obwohl die Geschichten genauso brutal und blutig sind, wie die ‘normalen’ Thriller des Schriftstellers. Laymons, respektive Melvins, Zombies sind jedenfalls keine tumb durch die Gegend torkelnden Kannibalen, wie sie George A. Romero berühmt gemacht hat. Die einzige Gemeinsamkeit ist tatsächlich der unbändige Hunger nach Menschenfleisch, davon abgesehen können Melvins Untote jedoch sprechen und unterscheiden sich im ersten Moment nicht von den Lebenden, abgesehen von der Tatsache, dass sie ihr Gedächtnis verlieren und eine fast hündische Ergebenheit gegenüber ihrem Erwecker an den Tag legen. Die Story setzt sich nicht unbedingt differenziert mit dem Thema Tod auseinander, der Fokus liegt vielmehr auf dem Wahnsinn von Melvin und seiner Bande aus Untoten, die er im Laufe der Handlung um sich schart. Das Finale jedoch dürfte die Leserschaft spalten, dennoch gelingt es Richard Laymon gerade am Schluss immer wieder zu überraschen. Insgesamt betrachtet ist ‘Das Grab’ nicht so stringent und vorhersehbar aufgebaut, wie viele andere Werke des Autors, sondern überrascht mit durchaus überraschenden Wendungen. Vor allen Dingen kommt keine Langeweile auf, denn es geht recht schnell und brutal zur Sache. Ein absolut empfehlenswerter Horror-Roman, den sich vor allen Dingen Zombie-Fans nicht entgehen lassen sollten, die schon lange eine innovative Abwechslung zu den Romero-Untoten suchen.
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| Kommentar als LinkEine schlaflose Nacht….,
….war das wie bei jedem Buch von Laymon…
Er schafft es immer wieder, dass ich kein Buch von ihm aus den Händen lege.
wie gewohnt spannend, natürlich an den “haaren-herbeigezogenen” Story mit viel Blut, Sex und nackten Frauen.
Macht aber einfach Spaß zu lesen…
Weiter so
Natürlich darf man keine literarischen Hochleistungen erwarten aber ein bisschen Entspannung mit solch einem Buch darf ja auch mal sein!
Wie immer sehne ich die nächste Veröffentlichung herbei…
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