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Finanzcrash: Die umfassende Krisenvorsorge
Die umfassende KrisenvorsorgeErscheinungsjahr: 2008
m. Abb.
Einsteiger/Laien
Gewicht: 473 gr / Abmessung: 21,5 cm
Von Spannbauer, GerhardWir stehen vor einem weltweiten Finanzcrash, auf den Sie sich jetzt vorbereiten müssen!
Stellen Sie sich vor, das Radioprogramm wird unterbrochen und man eröffnet Ihnen, dass Börsen und Bankschalter geschlossen bleiben. Ihr gesamtes, mühsam erspartes Vermögen ist auf einen Schlag weg! Die Aktien stürzen ins Bodenlose, Ihre Bank ist pleite, Ihr Geld auf Girokonto und Sparbuch einfach nicht mehr da!
Was klingt wie ein fiktives Horrorszenario ist eine akute, reale Bedrohung. Die Frage ist nicht, ob dieser globale Finanzcrash kommt, sondern wann. Vielleicht ist der Kurs Ihrer Aktien
Amazon Preis: EUR 16,00
Licht und Schatten; möge er Unrecht haben,
Schatten: Schreibstil eher einfach gestrickt, ein Literat schreibt hier nicht! Das Buch ist voll von Behauptungen, die man als Leser glauben muss – oder eben nicht. Ohne umfangreiche zusätzliche Recherchen ist man nicht in der Lage, die Glaubwürdigkeit vieler Behauptungen einschätzen zu können. So bleibt zum Schluss das Problem: man hat einfach kein Gefühl dafür, wie wahrscheinlich der Eintritt einer solchen Krise ist. Dies wäre aber wichtig, denn die Maßnahmen Spannbauers bedeuten einiges an Investitionen. Ferner wird man bei der vorgeschlagenen Vermögensumschichtung finanzielle Verluste nicht vermeiden können – mindestens dann, wenn die Krise nicht eintritt.
Licht: Spannbauers Szenario scheint insgesamt schlüssig und keineswegs abwegig. Sollte er Recht behalten, so sind seine Vorschläge zur Krisenvorsorge ziemlich umfassend, sinnvoll und geben einem auch viel zum Nachdenken. Dabei ist die finanzielle Vorsorge nur ein Bereich von vielen, die angesprochen werden, denn das Buch bezieht sich auf alle Lebensbereiche. Wer konsequent so vorgesorgt hat, wird im Krisenfall vermutlich einer der sehr wenigen weiterhin glücklichen Menschen sein.
Unterm Strich bin ich auf jeden Fall froh, das Buch gelesen zu haben. Wie notwendig und dringend Handlungsbedarf besteht, muss ich für mich allerdings noch klären. Es ist eben wie bei einer Versicherung – Notfallabsicherung kostet Geld, und wieviel Geld man bereit ist, dafür zu bezahlen, ist risikoabhängig und sehr individuell.
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| Kommentar als Linkwertvolle Tipps zum Umgang mit negativen Spätfolgen des Crashs,
“Finanzcrash” ist das beste Sachbuch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe; fast ein Wirtschaftskrimi, mit dem Leser als unfreiwilligem “Helden” in den diversen Katastrophenszenarien, in die ich mich nur allzu gut hineinversetzen konnte. Andererseits: Greifen wir nicht mehr oder weniger unbewusst immer zu denjenigen Sachbüchern, die unsere eigene Meinung vertreten bzw. dieser weitestgehend entgegenkommen?!
Da das Buch hier bei Amazon sehr kontrovers diskutiert wurde, einige Anmerkungen zu meinen Vorgänger-Rezensenten:
1. Überschneidungen mit anderen Büchern zum Thema:
Hier wird ein Sachthema abgehandelt, und daraus ergeben sich notwendigerweise Parallelen zu Büchern mit ähnlichen Titeln/Themen. Ich habe bereits Bücher von Max Otte und Wolfgang Köhler zum Crash gelesen bzw. als Hörbuch genossen, daher sind mir die finanziellen Aspekte des Themas auch nicht neu. Es ist aber Spannbauers Verdienst, konkrete Tipps für die Zeit nach dem Crash gegeben zu haben, und das nicht nur für die finanzielle Seite, sondern für den ganz normalen Alltag, in dem der persönliche “worst case” vermieden werden sollte. Den Finanzcrash, die Globalisierung, die Immobilienkrise usw. kann der einzelne Mensch nicht verhindern, wohl aber ggf. darauf hinarbeiten, dass ihn manche (wenn auch bisher nur vermuteten) Folgen der Krise weniger hart treffen.
2. Positives Denken vs. Weltuntergangsszenario:
Ich habe schon öfter mit meinen Eltern (80 Jahre) über Geldentwertung und andere unschöne Themen des 20. Jahrhunderts gesprochen. Viele Leute scheinen sich heute dennoch, auch angesichts von Staatsverschuldung und Finanzkrise, so etwas Negatives nicht vorstellen zu können oder zu wollen: Kanzlerin Merkel hat doch gesagt, die Sparguthaben sind sicher’ Dann kann uns ja nichts mehr passieren!
Ich wachte auf, als mir Ende 2008 meine fondsbasierte Lebensversicherung mitteilte, dass der Wert um einen fünfstelligen Betrag gesunken war. Seither wünsche ich mir, mehr in z.B. Edelmetalle etc. investiert zu haben. Geldscheine, Aktien, Kontoauszüge sind im Falle eines Falles nur papierene Hoffnungen darauf, dass irgendwann irgendjemand dafür einen möglichst hohen Gegenwert herausrücken wird, und nicht mehr.
3. Realistische vs. unrealistische Tipps:
Klar, nicht jeder hat Geld oder Platz (Vorratshaltung!) genug, alle Tipps zu befolgen. Aber die meisten Ratschläge sind nachvollziehbar (Ausnahme: Geld/Gold im heimischen Garten verbuddeln, anstatt es im Schließfach der Bank zu belassen, weil man da vielleicht irgendwann nicht mehr rankommt). Was hindert den Durchschnittsbürger z.B. an Hamsterkäufen von haltbaren Lebensmitteln für Notfälle, die er vielleicht im Laufe des nächsten halben Jahres sowieso gekauft hätte, und an deren Verbrauch und Nachkauf je nach Verfallsdatum?
Und zum Thema Sicherheit: Der Erwerb körperlicher Fitness und einer (legalen) Waffe, wie hier vorgeschlagen, erscheint ja angesichts der zunehmenden Brutalisierung auf den deutschen Straßen nicht nur angesichts eines möglichen Katastrophenszenarios notwendig.
4. Stil des Autors und seine “Absichten”:
Ich empfand den Stil als flüssig, klar und direkt sowie dem Thema angemessen. Mir ist aber auch bei einem Sachthema (anders als bei Romanen) gleichgültig, ob der Buchautor (oder jemand, der mir über das Thema etwas erzählt) Akademiker, Arbeiter, arbeitslos, Scientologe usw. usw. ist. Es kommt meines Erachtens darauf an, ob er die Fakten plausibel zu mir herüberbringen kann. Und das hat Spannbauer getan. Dass er eine Weltuntergangsstimmung hervorrufen will, damit die Leute in seinem Internet-Shop etwas kaufen, halte ich für weit hergeholt; man könnte die vorgeschlagenen Materialien ja auch an vielen anderen Orten bekommen.
Aber so manche alte Oma will ja lieber gute Nachrichten vom lieben, freundlichen “Bankbeamten” oder Versicherungsvertreter mit Anzug und Krawatte hören, getreu dem Motto: Alles wird gut.
Fazit: Einige unangenehme, aber notwendige Wahrheiten, viele nützliche Tipps, solide dargestellt.
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| Kommentar als LinkSchnellschuss ?,
Wer ein Survival Buch sucht, ist mit Spannbauers Werk gut bedient.Angekündigt wurde es aber als Ratgeber für die Wirrnisse der Finanzkrise.Genau hier greift das Buch viel zu kurz! Nur auf ca.50 Seiten geht es allgemein um “etwas ” aktuelle Krise, bevor massiv dann die Überlebenstipps kommen. Die wenigen Hinweise für einen Finanzcrash erschöpfen sich meist in der Aufforderung alles zu verkaufen, was nicht niet-und nagelfest ist, zu sparen (immer gut!) sowie Gold und Silber zu kaufen. Dafür brauche ich aber keinen “Ratgeber Finanzcrash “. Vergeblich sucht man stattdessen nach Hinweisen auf die schlimmen Szenarien ,die uns in Rahmen der globalen Depression bevorstehen. Viel zu wenig oder gar nichts über hyperinflationäre Depression,Deflation, Währungsreform und Systemwechsel. Dafür gibt es aber bei Spannbauer dann Empfehlungen, welche Taschenlampe man für den Notfall sich daheim hinlegen sollte.Hier spricht wieder der Survival Experte und kein Finanzfachmann. Die Tipps sind für Neulinge des Themas durchaus wertvoll.Einzige-aber wichtige- Ausnahme ist der Rat des Buches an den Leser, mit Armbrust oder Sportschleuder gegen Einbrecher vorzugehen. Angesichts der unglaublich hohen Dichte illegaler Schusswaffen in Vebrecherhand spielt man hier mit seinem Leben.
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