Lass mich die Nacht überleben: Mein Leben als Journalist und Junkie


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Jörg Böckem Jahrgang 1966 ist Journalist und lebt in Hamburg. Das Außergewöhnliche Er hat neben seiner Arbeit als Journalist für die rennomiertesten deutschen Zeitungen und Magazine ein zweites Leben als Heroin-Junkie geführt. Für SPIEGEL , ZEIT u.a. schrieb er Reportagen, führte viele Interviews mit Pop- und Filmstars und hing dabei an der Nadel. Jetzt ist er > "> clean> "> und hat ein Buch über sein Doppelleben geschrieben. Auszüge davon waren im letzten Jahr im SPIEGEL zu lesen. Wir haben die Identität des Autors bisher nicht preisgegeben, da er während der Entstehungsphase seines Buchs nicht durch Anfragen abgelenkt werden wollte.In den Neunziger konnte man seinen Namen in renommierten Zeitungen und Magazinen lesen. Jörg B

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3 Responses to Lass mich die Nacht überleben: Mein Leben als Journalist und Junkie

  1. Dieter Glaser "Dieter Glaser"
    47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Drogenkarriere mit Happy end – spannend und ehrlich erzählt, 18. März 2004
    Rezension bezieht sich auf: Lass mich die Nacht überleben: Mein Leben als Journalist und Junkie (Gebundene Ausgabe)

    Jörg Böckem ist Pop-Journalist, das merkt man. Seine Geschichte ist spannend erzählt und liest sich schnell weg. Beschönigt wird nichts, wer glaubt, dass Drogen zu einem hippen Leben dazu gehören, wird hier keinerlei Bestätigung finden. Jedem jungen Wilden, der Bewusstseinserweiterung von Drogen erwartet, sollte dieses Buch lesen.
    Böckem erklärt präzise, wie er auf den Irrweg kam, die übergroßen Erwartungen der Eltern, aber auch die Verwöhnung, sein Aufbegehren, all das ist stimmig. Zugleich bietet das Buch einen kleinen Streifzug durch die hanseatische Edeljournaille. “Tempo” lässt grüßen.
    Tragischerweise ist das journalistische Talent Böckem wohl kaum ohne den Sucht-Menschen zu erklären, so dass man nur hoffen kann, dass er auch weiterhin clean bleibt, ohne seine schreiberische Besessenheit einzubüßen. Erzählerische Talente wie ihn gibt es immer weniger bei den Printmedien zu finden.
    Ich gebe selten fünf Punkte, hier sind sie fällig!

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  2. bücherwurm "edte"
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Weinkrämpfe, Angst und Hoffnung, 31. Oktober 2007

    als selbst betroffene Mutter geht dieses Buch doppelt unter die Haut. Plötzlich werden alte Erinnerungen wach an die man nicht erinnert werden möchte, die man unter allen Umständen unter der Decke des Alltages verstecken möchte. Auch ich habe bis heute keinen Weg gefunden mit der Sucht meines Kindes umzugehen, die Angst vor einem Rückfall ist immer da. Mit diesem Buch wird mir nun die Welt auf der anderen Seite vor Augen geführt und dies ist ein schmerzlicher Prozess, denn wer möchte schon wissen wie tierisch sein Kind gelitten hat. Trotzdem kann man das Buch nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen, es ist als würde man die Schmerzen plötzlich von beiden Seiten spüren, der einzige Zeitpunkt zum aus der Hand legen ist wenn man vor lauter Tränen und Weinkrämpfen die Buchstaben nicht mehr sieht. Selbst jetzt, beim Schreiben dieser Bewertung laufen mir die Tränen unkontrolliert über das Gesicht, der Schmerz ist da. Vielleicht sollte irgend jemand einmal ein Buch aus der Perspektive von beiden Seiten schreiben. Für mich ist dieses Buch nicht nur eine Art von Therapie für den Autor, sondern auch für jeden Betroffenen der es liest, wenn man es durchsteht!! Aber dieses Buch zeigt auch, es gibt immer die Hoffnung und das sollte man (wenn man es schafft) nie vergessen.

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  3. 14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Pures Genie, 12. Mai 2004
    Rezension bezieht sich auf: Lass mich die Nacht überleben: Mein Leben als Journalist und Junkie (Gebundene Ausgabe)

    Ich hatte von diesem Buch über einen Freund erfahren. Er gab mir ein Interview mit dem Autor im Internet zu lesen, was mich tief beeindruckte. Ich konnte mir nicht vorstellen wie jemand, der harte Drogen konsumiert, ernsthaft in der Lage sein konnte anspruchsvolle und intelektuelle Artikel für eine Zeitschrift wie den Spiegel zu schreiben. Allein das fand ich unglaublich.
    Das Werk das Jörg Böckem hier geschaffen hat ist in meinen Augen ein Meisterwerk; seine eigenwillige und angenehm-direkte Art zu erzählen lässt einen das Buch schnell lesen, was aber als Pluspunkt zu verstehen ist und worunter die Atmosphäre nicht leidet, im Gegenteil. Seine Geschichten sind so bizarr und gleichzeitig so ehrlich vorgetragen, das man gar nicht auf den Gedanken kommt sie für realitätsfremd zu halten. Ich bin überzeugt davon dass vor allem junge Menschen, wie ich, sich sehr mit Gedanken aus diesem Buch indentifizieren können. Seine Art zu beschreiben kann selber kaum beschrieben werden: sie zeugt von unheimlicher Wortgewalt und zieht einen teilweise so sehr in ihren Bann das man das Gefühl hat, dabei gewesen zu sein.
    Jeder junge Mensch der mit dem Gedanken spielt oder Gespielt hat, wenn auch nur einmal, (harte) Drogen zu nehmen oder auszuprobieren MUSS dieses Buch lesen. Beim lesen leidet man förmlich mit Jörg mit. Man bekommt einen Eindruck in die Psyche eines jungen Menschen, der sich, wie viele andere auch, auf der Suche nach Bewußtseinserweiterung und Spaß vom “richtigen” Weg abkommt, es aber dennoch letztlich schafft die Kurve zu kriegen.
    Ein geniales Buch, das einen auf unglaubliche Weise durch die verschiedenen Lebensabschnitte von Jörg Böckem führt. Einfach ein Buch für jeden!!

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