Das Licht des Nordens: Roman


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Das Licht des NordensDer Sommer ist die Zeit in North Woods in Neuengland, die am langsamsten vergeht. Und hin und wieder bleibt sie sogar stehen. Dann ist der Himmel plötzlich nicht mehr grau verhangen, sondern „ein Meer aus Blau, so weit und hell, dass man nichts anderes tun kann, als innezuhalten bei dem, was man gerade tut -- beim Wäscheaufhängen vielleicht oder beim Schälen der Maiskolben auf der Hintertreppe --, um hinaufzusehen“, heißt es im Roman Das Licht des Nordens, nach dem Welterfolg Die Teerose das zweite auf deutsch erschienene Buch der US-amerikanischen Autorin Jennifer Donnelly: „Grillen zirpen in den Birken, und die Hitze lässt die Luft stillstehen, die schwer und süß wie Balsam ist.“ Die Zeit

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3 Responses to Das Licht des Nordens: Roman

  1. Skatersally "skatersally"
    37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    3.0 von 5 Sternen
    Bitte nicht mit den Rosen vergleichen, 9. Februar 2009
    Rezension bezieht sich auf: Das Licht des Nordens: Roman (Taschenbuch)

    Jennifer Donnelly, die durch die Teerose zu einer bekannten Autorin wurde, hat mit ihrem Roman “Das Licht des Nordens” eine weitere ergreifende Geschichte vorgelegt. Sie spielt im Jahr 1906 und enthält Teile einer wahren Begebenheit. Mattie lebt mit ihrem Vater und Geschwistern in einem kleinen Ort in Neuengland. Sie hat eine Begabung zum Schreiben und wird von ihrer Lehrerin fürs College nach New York vorgeschlagen. Leider benötigt Mattie dafür mehr Geld, als ihr derzeit zur Verfügung steht. Um einerseits dieses Ziel zu erreichen und andererseits die Familie finanziell zu unterstützen, arbeitet sie in einem Hotel direkt am See. Dort ist auch das Paar Grace und Chester abgestiegen. Vor einer Bootsfahrt bekommt sie von Grace einige Briefe, die sie verbrennen soll. Doch das zögert Mattie hinaus. Als Grace von ihrem Ausflug nicht zurückkommt, haben die Briefe eine ganz andere Bedeutung bekommen.

    Laut Klappentext habe ich einen historischen Krimi erwartet. Doch der belegte Mord an Grace Brown spielt eine verschwindend kleine Rolle gegenüber Matties Familiengeschichte. Vordergründig beschreibt die Autorin das Leben der Familie, deren Mutter früh verstarb und ein Sohn bereits das Haus verlassen hat. Aus Sicht der Protagonistin lernt der Leser die Sorgen und Nöte kennen und wünscht der begabten Schülerin, dass sie am Ende ihren Traum verwirklichen kann. Zwischendurch liest Mattie die ihr anvertrauten Briefe, sodass auch Grace näher betrachtet werden kann.

    Die Geschichte an sich böte eine Menge Potential für ein anrührendes, vielleicht bewegendes Lesever-gnügen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, jedoch ist das Buch nicht mit der Tee- oder Winterrose zu vergleichen. Es scheint mir eher wie das Debüt der Autorin, das lediglich später veröffentlicht wurde. Man hat sich auf gut 400 Seiten beschränkt, wodurch die Charaktere nicht so facettenreich entwickelt werden konnten. Vielleicht hätte man zudem einen Handlungsstrang weniger einbringen sollen, damit die Geschichte nicht so erdrückt wird. Wer sich also nicht vom Klappentext verleiten lässt und einen historischen Krimi erwartet, sondern sich für einige Stunden mit einem Ausschnitt des Lebens einer Heranwachsenden im beginnenden 20. Jahrhundert zurückziehen möchte, findet sicher Gefallen an diesem Buch. Teerosen-Fans, die mit diesem Roman die Zeit bis zum Erscheinen der Wildrose überbrücken wollen, werden enttäuscht sein. Von daher vergebe ich neutrale drei Sterne.

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  2. 40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Ein interessantes buch, 8. September 2005
    Rezension bezieht sich auf: Das Licht des Nordens: Roman (Taschenbuch)

    “Das Licht des Nordens” ist ein bewegender und emotionaler Roman. Die Protagonistin Mattie Gokey wächst Anfang des 20.Jahrhunderts in ärmlichen und sehr tragischen Verhältnissen auf. Da ihre Mutter tod und sie die älteste Tochter ist, wird sie von ihrem Vater dazu verpflichtet, den Haushalt und die Erziehung ihrer jüngeren Geschwister zu übernehmen. Der einzige Lichtblick ist ihre Liebe zum Schreiben, aus der sie immer wieder neue Kraft schöpft, um den Anforderungen ihres Vaters gerecht zu werden, und der konservativen Gesellschaft zu entfliehen. Doch an einem Sommernachmittag soll die Begegnung mit Grace Brown die Zukunft von Mattie entscheidend verändern….
    Dieses Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es ist ein Roman, der einen verregneten Herbsttag kürzer und die eigenen Probleme kleiner erscheinen lässt . Wer Jenniffer Donnellys deutsches Debüt “Die Teerose” gefallen hat, wird von “Das Licht des Nordens” nicht enttäuscht sein.

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  3. 7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    3.0 von 5 Sternen
    enttäuscht :-( , 9. Juli 2009
    Rezension bezieht sich auf: Das Licht des Nordens: Roman (Taschenbuch)

    Ich liebe “die Winterrose” und “die Teerose” von Jenniffer Donnelly. Aber dieses Buch hat mich total enttäuscht.

    Während ich die ersten zwei Bücher nicht aus der Hand lassen konnte, musste ich mich bei “licht der Nordens” nahezu zwingen, es wieder in die Hände zu nehmen und zu ende zu lesen.

    Mir fehlte die Spannung und ein bißchen auch der rote Faden im Buch.

    Es ist so, als hätte Donnelly zwei Ideen für Geschichten gehabt, beide aber nicht zu ende dichten konnte und diese deshalb zusammengefügt hat.

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